22.09.2026
FREIE WÄHLER wollen politische Mitte stärken: „Wir sind nah dran an den Menschen“

Treffen der FREIEN WÄHLER im südlichen Nürnberger Land – Analyse des Wahljahres und klarer Auftrag für die kommenden Monate


Nürnberger Land/Burgthann. Bei einem Treffen der FREIEN WÄHLER im südlichen Landkreis Nürnberger Land standen die politische Lage, die Erfahrungen des Wahljahres und die weitere Ausrichtung der FREIEN WÄHLER im Nürnberger Land im Mittelpunkt. Ein Schwerpunkt der Diskussion war die zunehmende Polarisierung der politischen Debatte. Die Teilnehmer waren sich einig: Die politische Mitte muss wieder stärker sichtbar werden – und die FREIEN WÄHLER wollen dazu ihren Beitrag leisten.

Landrat Armin Kroder betonte die besondere Verantwortung kommunal verwurzelter Politik:


„Die Menschen erwarten zu Recht, dass Politik Probleme löst und nicht ständig neue Konflikte produziert. Gerade in den Kommunen erleben wir jeden Tag, dass unterschiedliche Auffassungen zusammengebracht werden müssen. Es geht nicht um links oder rechts, sondern darum, was für unsere Heimat und die Menschen vernünftig und machbar ist.“


Für die Kreisvorsitzende Julia Bürner liegt darin der ursprüngliche Kern der FREIEN WÄHLER:

 „Unsere Bewegung ist groß geworden, weil Menschen gesagt haben: Wir wollen uns einmischen, Verantwortung übernehmen und vor Ort etwas verbessern. Genau diesen Geist brauchen wir heute wieder mehr denn je. Zuhören, anpacken und auch über Parteigrenzen hinweg gemeinsam Lösungen finden – dafür stehen die FREIEN WÄHLER.“
 

Auch Robert Ilg, Fraktionssprecher, sieht in der kommunalen Verankerung eine besondere Stärke: 

„Kommunalpolitik zwingt uns zur Sachlichkeit. Wenn eine Schule saniert, eine Straße gebaut oder ein Haushalt aufgestellt werden muss, hilft keine Ideologie. Am Ende braucht es eine vernünftige Entscheidung. Diese Haltung wollen wir auch in die großen politischen Debatten einbringen.“

Der stellvertretende Kreisvorsitzende Dr. Ralf Schabik sieht deshalb auch einen Auftrag an die eigenen Reihen: 

„Die politische Mitte darf nicht die leiseste Kraft im Land sein. Gerade jetzt braucht es Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, sich einzubringen und für ihre Überzeugungen einzustehen. Unsere Stärke sind unsere Mitglieder, Mandatsträger und Unterstützer in den Gemeinden. Diese Stärke müssen wir gemeinsam auf die Straße bringen.“


Der Landtagsabgeordnete und Parlamentarische Geschäftsführer der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion Felix Locke machte deutlich, dass die FREIEN WÄHLER die Sorgen der Menschen ernst nehmen müssten, ohne gesellschaftliche Spaltung zu verstärken:

„Wenn Menschen Sorgen haben, wenn sie sich nicht mehr gehört fühlen oder das Vertrauen in Politik verlieren, dürfen wir sie nicht belehren oder abstempeln. Wir müssen zuhören und Antworten geben. Gleichzeitig müssen wir jeder Radikalisierung von links wie von rechts entschieden entgegentreten. Die demokratische Mitte darf das Feld nicht den politischen Rändern überlassen.“ 

Locke weiter: 

„Wir FREIE WÄHLER sind im Nürnberger Land seit vielen Jahren eine starke politische Kraft. Daraus erwächst Verantwortung. Wir machen keine Politik für eine bestimmte Blase, sondern für die Menschen in unseren Städten und Gemeinden – pragmatisch, bürgernah und über Parteigrenzen hinweg. Die Mitte ist nicht der Ort der Beliebigkeit. Sie ist der Ort, an dem unterschiedliche Interessen zusammengeführt,
Kompromisse gefunden und Verantwortung übernommen wird.“


Das Treffen soll deshalb zugleich Auftakt für eine stärkere Vernetzung im südlichen Landkreis sein. Die FREIEN WÄHLER wollen den direkten Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern weiter intensivieren und zugleich Menschen motivieren, sich selbst kommunalpolitisch einzubringen.


„Unsere Antwort auf Polarisierung ist nicht noch mehr Polarisierung“,

so die gemeinsame Botschaft. 

„Unsere Antwort ist eine starke, selbstbewusste politische Mitte, die zuhört, entscheidet und Verantwortung übernimmt.“